Mit Informationen zum Stand des Überschwemmungsschutzes in der Oldendorfer Schweiz hatte die SPD in der Stadt Preußisch Oldendorf den Nerv der Anwohnerinnen und Anwohner getroffen: Mehr als 50 Interessierte folgten der Einladung der SPD in die Gaststätte „Waldblick“.

Die Überlegung, dass der Berg bei starkem Regen viele Möglichkeiten des Wasserrückhalts mit gesteuerter Abführung bietet, führte die Ratsmitglieder Carsten Scholz, Uwe Ramsberg und Martin Frommberger Ende vergangenen Jahres in den Wald. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Carsten Scholz zeigte anhand von Fotos eine Reihe von umweltverträglichen Staustufen, deren Ablauf gezielt begrenzt werden kann. Er zeigte zudem Wanderwege, die bei Starkregen zum Wasserlauf werden. Mit Ablaufquerungen könnte dem entgegen gewirkt werden, so Scholz. Alle erarbeiteten Vorschläge lassen sich jedoch nicht vollständig umsetzen. Uwe Ramsberg, der mit der unteren Wasserbehörde beim Kreis Minden Lübbecke gesprochen hat und auch die augenblickliche Stellungnahme des Landschaftsschutzes bekam, berichtete: „Naturschutzrechtliche Belange verbieten eine Inanspruchnahme der Senken, aber es dürfen die Wege erhöht und die Sieke teilweise genutzt werden.“

Das Ingenieurbüro Steinbrecher und Gohlke hat den Ratsvertretern drei Alternativen vorgestellt: Neutrassierung und Neuverrohrung des Mühlenbaches, zusätzlich ein Rückhaltebecken auf dem Gelände der Beachvolleyballanlage und weitere Maßnahmen wie beispielsweise Wallaufschüttung am Parkplatz. Allein die Neuverrohrung ist geplant für ca. 450 Tausend Euro, das Rückhaltebecken zusätzlich 500 Tausend Euro. Carsten Scholz: „Im Jahr 2011 wurde uns auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Verrohrung des Mühlenbachs in Ordnung sei. Das hätten Kameraaufnahmen gezeigt. Die uns jetzt vorliegenden Aufnahmen aus demselben Jahr belegen jedoch, dass die Rohre marode sind und auch damals schon waren. Hier muss also auf jeden Fall etwas passieren.“ Scholz erwartet jedoch, dass die geplante Vergrößerung des Durchflusses von 450 auf 2100 Liter pro Sekunde das Überschwemmungsproblem lediglich von der Schweiz in den Ort verschiebt. Er kann sich auch nicht vorstellen, dass der geplante Knick in der Rohrführung sinnvoll ist. Die SPD hofft, dass Alternativen gefunden werden können, die ohne Nutzung des Geländes Beachvolleyballanlage auskommen. Uwe Ramsberg ergänzte: „Ich kann nicht verstehen, warum die Stadt nicht mit den Betroffenen wie Sportverein, Grundstückeigentümer und Waldschutzgenossenschaft ins Gespräch kommt.“

Für ein Stadtgespräch in lockerer Runde machte der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post auf Einladung der SPD in Preußisch Oldendorf Station in Bad Holzhausen. Hauptthema war der Tourismus in Preußisch Oldendorf.

Bürgermeister Marko Steiner, Christian Streich als Leiter der städtischen Touristik, Wolfgang Stork von Touristkverein und Landhotel Annelie, Jens Holsing von Holsing Vital und Jürgen Stork von der Pension Stork erläuterten bei einem Rundgang durch den Kurpark bisherige Aktivitäten und weitere Planungen für den Tourismus.

Mit 140- bis 150-tausend Gästeübernachtungen belegt die Stadt Preußisch Oldendorf im Kreisranking den zweiten Platz hinter Bad Oeynhausen. „Die Gäste geben pro Tag etwa 100 Euro aus. Inklusive der Tagestouristen ergibt das in der Summe 20 Millionen Euro Umsatz pro Jahr für Preußisch Oldendorf“, erläuterte Christian Streich. Bad Holzhausen ist seit 10 Jahren Heilbad. In dieser Zeit habe der klassische Kuraufenthalt erheblich abgenommen. Die Zukunft liege im Bereich der Selbstzahler etwa bei Anwendungen gegen Burnout, Stress, psychosomatischen Erkrankungen und Tinnitus, so Christian Streich.

Seit dem Jahr 2008 gibt es den Garten der Generationen mit 9 Außengeräten für Fitness. In dieser Komplexität gab es das Angebot für Jung und Alt bundesweit erstmals in Bad Holzhausen. Die Gesamtkosten von 34.000 Euro wurden überwiegend über Sponsoringeinnahmen in Höhe von 29.000 Euro finanziert. Das Wassertretbecken, das in einer 48-Stundenaktion von der Landjugend errichtet wurde, konnte 2009 in Betrieb genommen werden. Mittlerweile nutzen am Wochenende 150 bis 200 Personen die Anlage.

Der Schwerpunktspielplatz „Maritim“, die Vital Wanderwelt mit den vier Wanderwegen für Entspannung, Reflexion, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit und der neue vom Touristikverein geschaffene Barfuß- und Sinneslehrpfad, den Wolfgang Stork vorstellte, runden das Angebot im Kurpark ab. „Wir beteiligen uns im Rahmen des EU-Projekts Gesundheit 4.0 sowie beim Projekt Zukunftsfit Wandern, wobei wir im ersten Schritt alle Wanderwege überprüfen“, ergänzte Bürgermeister Marko Steiner.

Der Abgeordnete Post bot an, sich nach der Bundestagswahl erneut mit Verantwortlichen aus Preußisch Oldendorf zu treffen. Achim Post: „Wir bleiben weiter im Gespräch, um gemeinsam die Interessen Preußisch Oldendorfs voranzubringen.“

Bei Bratwurst und Getränken wurde der Gedankenaustausch fortgesetzt. Bei der Ausstattung der Schulen ist für den Bundestagsabgeordneten Achim Post klar: Ohne Wegfall des Kooperationsverbotes werde sich die Situation nicht nachhaltig verbessern. „Wir brauchen eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an der Schulfinanzierung. Allein für die Schulgebäude sind 30 Milliarden Euro notwendig“, so Post.

Nicht nachvollziehbar waren für viele die unterschiedlichen Mehrwertsteuersteuersätze in der Gastronomie. Achim Post wird sich dazu um eine gesonderte Veranstaltung mit dem Mitglied des Finanzausschusses Bernhard Daldrup kümmern. Beim Dauerthema B 65 sieht der Abgeordnete für Preußisch Oldendorf zurzeit nur die Chance, die Umgehung voran zu treiben. Achim Post abschließend: „Aus diesem Gespräch nehme ich eine Reihe von Informationen und Anregungen mit. Ich freue mich darauf, den Austausch nach der Bundestagswahl fortzusetzen.“

Jens Holsing, (v.l.), Marvin Schrodke, Iris Pfeiff, Ursula Diekmann, Achim Post, Heinrich Diekmann, Jürgen Stork, Marlotte Oestreich, Carsten Scholz, Wolfgang Stork, Christian Streich, Marko Steiner, Volker Oestreich, Georg Hegner

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SPD Preußisch Oldendorf an den jährlichen Ferienspielen der Stadt Preußisch Oldendorf.

Rund 20 Kinder im Alter von 6-9 Jahren hatten Spaß daran Windlichter mit der Serviettentechnik im städtischen Jugendzentrum zu gestalten.

Es wurde fleißig geschnitten, geklebt und dekoriert, das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Die Kinder konnten Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Unter Anleitung von Renate Frommberger, Tina und Iris Pfeiff und Volker Oestreich entstanden farbenfrohe Gläser mit unterschiedlichen Gestaltungen. Ob mit Blumen, Tieren oder Seesternen geschmückt konnten sich anschließend die Eltern von den tollen Windlichtern ein Bild machen.

Das leibliche Wohl kam dabei auch nicht zu kurz, denn zu der Veranstaltung gehörte auch das alljährliche Pizza backen. Je nach Lust und Laune belegten die Kinder Ihre Pizzen nach ihrem Geschmack. Unser Pizzabäcker Martin Frommberger achtete darauf, dass die Pizzen genau richtig gebacken wurden und anschließend ließen es sich alle schmecken. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Kinder einig, diese Veranstaltung sollte im nächsten Jahr wiederholt werden.

Sekundarschule profitiert von westfälischen Pickert

Wenn die SPD im Rahmen des Sternenzaubers auf der großen Platte Pickert backt, profitieren nicht nur die Gäste auf dem Weihnachtsmarkt. Denn die Erlöse der Winteraktion gehen traditionell an Einrichtungen im Stadtgebiet.

Dieses Mal durfte sich der Rektor der Sekundarschule, Christian Schäffer, freuen. Eine Delegation des SPD Ortsvereins Preußisch Oldendorf besuchte die weiterführende Schule im Juli und übergab die Spende in Höhe von 500 Euro an den engagierten Schulleiter. Mit dabei waren auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 c und Ihre Lehrerin Charlotte  Engels. Der Ortsvereinsvorsitzende Volker Oestreich nutzte die Gelegenheit, den Schülern zu erklären, woher das Geld kommt. Insgesamt wurden im letzten Jahr 75 kg Kartoffeln geschält, zu Teig  verarbeitet und an den Festtagen auf der Platte ausgebacken. „Das geht nicht ohne viel Ehrenamt und Engagement“, sagt Iris Pfeiff, die seit Jahren die Weihnachtsaktion der SPD organisiert. Was den Besuchern an den Festtagen gut schmeckt, hilft nachhaltig auch vor Ort. „Wir spenden die Erlöse dieser Aktion immer an Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bzw. Vereine in der Stadt“, erläutert Marlotte Oestreich. Bedarf für eine Finanzspritze gibt es reichlich. So auch an der  Sekundarschule, wo sich Christian Schäffer für das Geld bedankte und gleich erläuterte, dass das Geld im Bereich der Mittagsbetreuung für die Mensa eingesetzt wird. Hier haben die Schüler der noch jungen Sekundarschule die Möglichkeit, sich an den langen Tagen mit frischen Mittagsgerichten und kleinen Snacks zu versorgen. In der Zwischenzeit hat sich die neu gebaute Mensa zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. „Sieht nicht nur gut aus – es schmeckt auch“, resümiert Schäffer und kann mit dem Budget in Ruhe in die Sommerferien starten.

Fachgespräch in der KiTa mit Ernst-Wilhelm Rahe

Das alte Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in NRW, muss weg! Dieser Aussage von Ernst Wilhelm Rahe, Landtagsabgeordneter der SPD im Altkreis Lübbecke, stimmten alle Teilnehmenden des Fachgesprächs in der Kindertagesstätte der AWO im Eggetal zu. Vertreterinnen des Elternbeirates, die Leiterin Rabea Kleffmann, die AWO-Fachberaterin Rike Vorher und der AWO-Ortsvereinsvorsitzende Wilhelm Zeh plädierten vor allem für eine bessere personelle Ausstattung der Kindertagesstätten. Ernst-Wilhelm Rahe erläuterte, dass das Land NRW schon Verbesserungen zum alten KiBiz vorgenommen habe. „Die jährliche Anpassung der Kindpauschalen wurde von 1,5 auf 3% verdoppelt.,“ so Rahe. Auch die 431 Mio. Euro, die durch den Wegfall des Betreuungsgeldes frei wurden, fließen vollständig in die frühkindliche Bildung. Rahe: „Seit dem Jahr 2010 haben sich die Ausgaben für frühkindliche Bildung von NRW von 1,3 Mrd. auf 2,5 Mrd. Euro jährlich erhöht. Insgesamt wird jeder 3. Euro in NRW für Bildung ausgegeben.“

Rike Vorher machte darauf aufmerksam, das die sieben Einrichtungen der AWO im Altkreis Minden-Lübbecke dringend eine bessere finanzielle Ausstattung benötigen. Die KiTa in Börninghausen müsse bei der derzeitigen finanziellen Situation mit der personellen Mindestausstattung klarkommen. Rahe: „Nach der Sommerpause starten wir mit dem Gesetzgebungsverfahren. In einem ersten Schritt soll eine Qualitiätssteigerung durch mehr Personal erreicht werden, indem die Auskömmlichkeit für die Träger verbessert wird.“ Ein Jahr später sollen die Eltern entlastet und eine beitragsfreie KiTa für 30 Stunden wöchentlich erreicht werden. Wieder ein Jahr später sollen die Träger entlastet werden, um vernünftige Arbeitsverhältnisse zu ermöglichen.

Büscherheide gehört zwar zu Niedersachsen, ist jedoch traditionell zum Eggetal hin orientiert. Bisher konnten zwar alle Büscherheider Kinder in der KiTa in Börninghausen aufgenommen werden, die Vertreterinnen des Elternbeirates wünschten sich jedoch eine verbindliche Lösung. Bereits im letzten Jahr kümmerte sich Rahe um dieses Problem und konnte eine Klärung herbeiführen. Da das Kreisjugendamt vorrangig den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für Kinder aus NRW sichern muss, können Kinder aus Niedersachsen derzeit allerdings nur bei freien Plätzen und unter der Zustimmung durch das Jugendamt aufgenommen werden. Hier hält Ernst-Wilhelm vorerst lediglich eine Klärung im Einzelfall für möglich. „Am besten starten die Büscherheider eine Initiative zum Beitritt zu NRW,“ empfahl Rahe mit einem Augenzwinkern.

Nach der Begrüßung durch die „Vor Ort Vertreterin vom SPD Eggetal“ Brigitte Rose und ein Rückblick auf die Änderungen bezüglich der Bewirtung des Haus der Begegnung Börninghauses (es ist jetzt für 5 Jahre an den Heimatverein vermietet) durfte das mit reichlichen Fischvarianten bestückte Fischbüfett genossen werden.

Nach dem Essen wurde ausführlich über die aktuelle Politik diskutiert. Hauptthema war der „Schulz-Effekt“ der auch in unserem Ortsverein zugeschlagen hat!

Alle freuen sich aufs Heringessen 2018 und versprechen wieder zu kommen.

Mit dabei, unser Landtagsabgeordneter Ernst-Wilhelm Rahe

Kaffee, Brötchen, Lachs und Eier zu Gitarre und 2-stimmigem Gesang: das Kulturfrühstück des Vereins KuK hat wieder Leib und Seele gut getan. 160 Besucherinnen und Besucher ließen sich das leckere Frühstück schmecken und genossen die Rock- und Pop-Oldies mit Gitarre und Gesang des Duos 2-stimmig. Und für Gespräche war auch noch Zeit.

Allein 15 Mitglieder der SPD waren dabei. Unser Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe war begeistert, was der Verein KuK in Preußich Oldendorf so alles auf die Beine stellt. Ihm gefiel die Veranstaltung so gut, dass er gleich einen Mitgliedsantrag ausfüllte. Herzlichen Dank an die Helferinnen und Helfer des Vereins für die perfekte Ausrichtung! Und wir freuen uns schon auf das nächste Kulturfrühstück!

Viele Gestaltungsmöglichkeiten birgt die finanzielle Situation der Stadt Preußisch Oldendorf nicht. Für die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion war es umso wichtiger, sich intensiv mit dem Entwurf des Haushaltes für 2017 zu befassen. Nach wie vor hält die Fraktion die Hallennutzungsgebühren, die von den Sportvereine für die Sporthallen zu zahlen ist, für falsch. Kritisch wurde der Neubau eines Übergangswohnheims in Getmold diskutiert. Auch die Prioritäten beim Straßenausbau wurden intensiv beraten. Die SPD-Fraktion hat sich nicht zum letzten Mal mit den 2017er Haushalt befasst: Nach der Klärung von offenen Fragen, die während der Klausur auftraten, geht die Beratung weiter.

Nach vielen Vorbereitungen war es endlich soweit und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Holzhausen Volker Oestreich konnte neben den Genossinnen und Genossen aus dem Ortsverein und den Vertretern der Stadt- und Gemeindeverbände des Altkreises die ehemaligen Bundes- und Landtagsabgeordneten, Vertreter der Vereinsgemeinschaft, Pastor Bäcker und natürlich die Presse begrüßen. Besonders begrüßte er die Teilnehmer der Diskussionsrunde: den Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe, den Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Michael Buhre und den Juso-Vorsitzenden OWL Micha Heitkamp. Der Ehrengast des Tages und Festredner Franz Müntefering kam bedingt durch die Unwägbarkeiten des Bahnverkehrs verspätet an und wurde später gesondert begrüßt.

Den Rückblick auf 90 Jahre Sozialdemokraten in Bad Holzhausen begann Marlotte Oestreich mit den Worten „90 Jahre sind eine lange Zeit – eine Zeit in der viel Gutes, viel Undemokratisches, viel Bewegendes und viel Soziales geschehen ist. Vieles, das wir schon vergessen haben, vieles was wir gerne ungeschehen machen würden, vieles, was unsere Erinnerung für immer prägen wird“

Link auf den Rückblick.

Inzwischen war auch Franz Müntefering, den die Genossen Martin Oberdiek und Helmut Recker vom Bünder Bahnhof abgeholt hatten, eingetroffen.

Er erinnerte daran, dass er schon vor 15 Jahren bei der 75-Jahr-Feier die Festrede gehalten hat und meinte in seiner lockeren Art „ich will mich ja nicht aufdrängen, aber wenn ihr 100 werdet bin ich dabei“. Das Hauptaugenmerk seiner Rede lag in den sozialdemokratischen Werten Freiheit (als Sache des Einzelnen), Gerechtigkeit (als Sache des Staates) und Solidarität (als Sache der Gesellschaft). Große Sorge bereite ihm die wachsende Verrohung der Sprache und politischen Debatte. Man müsse miteinander reden und dabei den anderen respektieren. Er wandte sich gegen eine Politik, die keine andere Antwort auf die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer wisse, als die Fliehenden in Afrika festzusetzen. Mit markigen Worten wandte er sich auch gegen den Finanzkapitalismus und die Folgen der Globalisierung.

Im Anschluss daran fand unter Moderation von Michael Buhre eine spannende Gesprächsrunde mit Franz Müntefering, Ernst-Wilhelm Rahe und Micha Heitkamp zum Thema „Werte im Wandel“ statt. Dabei waren sich alle einig, dass die sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität sowie Frieden nach wie vor hoch aktuell sind. Fazit dieser Gesprächsrunde: Der oft beschriebene Generationenkonflikt ist nicht das wahre Problem. Die Kluft wird nicht zwischen den Generationen sein, sondern zwischen denen, die Bildungschancen und Reichtum haben, und denen, die das nicht haben. Es gibt vernünftige Alte und vernünftige Junge. Münteferings Fazit: „Die Vernünftigen müssen sich unterhaken und dafür sorgen, dass die Bekloppten nicht an die Macht kommen“

Mit einem kleinen Imbiss ging diese Feierstunde zu Ende und man war sich einig, dass es eine sehr gelungene Veranstaltung war.


Das alte Jahr aktiv beenden und Kraft für das neue tanken: Die Winterwanderung der SPD führte von Preußisch Oldendorf zum Balkenkamp in Börninghausen und zurück. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen bei „El Greco“ in Preußisch Oldendorf. Die richtige Gelegenheit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf die Aufgaben des neuen Jahres mit Landtagswahl am 14. Mai und Bundestagswahl im Herbst vorzubereiten. Vielen Dank an die SPD-Mitglieder im Zentrum, die wieder eingeladen hatten.