Änderungen im Pflegegesetz

Vor zwei Jahren trat das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft. Wie stellt sich nun die Reform nach zwei Jahren dar und welche Problem sind derzeit zu erkennen?
Der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf hat zu diesem Thema den Prokuristen der Lübbecker Sozialstation Delef Siebeking gewinnen können.
Zu Information und Diskussion lädt der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf alle Interessierten für Mittwoch, 27. März, herzlich ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Vitalis-Tagestreff in der Mindener Straße 9 in Preußisch Oldendorf.
Um 18:45 Uhr besteht die Möglichkeit den Tagestreff zu besichtigen und sich über die Arbeit zu informieren.

Stadtzentrum Preußisch Oldendorf

In den nächsten Jahren kann sich das Stadtbild von Preußisch Oldendorf verändern. Was passiert auf dem Areal der ehemaligen Realschule? Was ist dran an den Gerüchten mit Deeke und der Volksbank? Was gibt es in Sachen Sportplatz Neues? Viele Gerüchte und Neuigkeiten kursieren durch die Stadt.

Die SPD Preußisch Oldendorf lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
am 19. März 2019,
um 19.30 Uhr,
in das Bürgerhaus Preußisch Oldendorf,

herzlich zur Dialogveranstaltung ein.

Gemeinsam möchten wir Sie über alle öffentlichen Informationen informieren und in den Dialog mit den Bürgern unserer Stadt eintreten. Viele Entscheidungen stehen in der nahen Zukunft an, unsere Entscheidungen sollen von den Interessen der Preußisch Oldendorfer Bürgerinnen und Bürgern getragen sein.

Diesmal haben die Preußisch Oldendorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für den inklusiven Dorfzirkus „Maluna Kunterbunt“ auf dem Weihnachtmarkt Pickert gebacken. Beim inklusiven Zirkusprojekt arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. Das Training findet jeweils dienstags in der Börninghauser Turnhalle statt. Der SPD in Preußisch Oldendorf gefällt besonders gut, dass sich alle mit ihren Fähigkeiten einbringen können. „Wir wollen den nachhaltigen Einsatz dieses Teams unterstützen. Und wer eine der Vorstellungen gesehen hat weiß, mit wie viel Freude die Artisten mitmachen,“ so die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Rose. Und das Zirkusteam mit der Initiatorin Angela Hölscher kann die 400 Euro gut gebrauchen.

Traditionen wie das Heringessen der SPD im Eggetal bleiben dann lebendig, wenn sie Alt und Jung verbinden. „Ältere Mitglieder freuen sich oft schon auf den gemütlichen Schmaus im Haus der Begegnung, und auch junge Mitglieder genießen den persönlichen und politischen Austausch in lockerer Atmosphäre,“ so der Vorsitzende des SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf Marvin Schrodke.

Mit dabei war der heimische Europakandidat Micha Heitkamp. „Bei der Europawahl müssen wir entscheiden, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen in Richtung eines besseren, gerechteren und demokratischen Europa,“ so Micha Heitkamp. Wenn in der globalisierten Wirtschaft gelten solle, dass nicht der Mensch für die Wirtschaft da sei, sondern die Wirtschaft für den Menschen, könne das nur auf europäischer Ebene geregelt werden. „Wir brauchen gemeinsame Standards für faire Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in ganz Europa,“ so der 28jährige Heitkamp. Beim Thema Sicherheit gehe es zum einen um die Sicherung des Friedens, aber auch um soziale Sicherheit für die Menschen. Gerade für junge Menschen sei wichtig, dass jetzt in die Zukunft investiert werde, in Bildung, Infrastruktur und Innovation.

Die Vertreterin der SPD im Eggetal Brigitte Rose: „Ich freue mich, dass uns im Eggetal durch den Einsatz des Heimatvereins das Haus der Begegnung als Ort der Kommunikation erhalten bleibt. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kommen gerne wieder.“

Interesse, mehr über Politik zu erfahren und eigene Vorstellungen einzubringen? Dann ist unsere praktische Informationsreihe „Erlebnis Politik“ das Richtige für euch. Über aufschlussreiche Besuche in verschiedenen Institutionen, verbunden mit interessanten Gesprächen, erhaltet ihr Einblicke in verschiedene Bereiche der Politik. Genaueres erfahrt ihr über unser Faltblatt und bei der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 8. November 2018, um 18:00 Uhr im Landhotel Annelie in Bad Holzhausen. (sieh dir den Flyer an)

Der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf hatte in das Haus des Gastes eingeladen. Ein besonders gelungenes Rahmenprogramm erwartete die Gäste. Dazu ein leckeres Tortenbuffet, viele Rückblicke, Reden, Blumen und Ehrenabzeichen sowie Urkunden.
Das Inklusionstheater „Tom´s Zaubertiger“ spielte das Stück „Die Reise nach Amerika“ es entführte die Gäste und Ehrengäste in eine Traumwelt voller Gedanken und bunter Farben. Ernst-Wilhelm Rahe konnte acht langjährige Mitglieder ehren.

Auf dem Gruppenbild stehend, v.l.n.r.: Marvin Schrodke (OV-Vorsitzender), Renate Frommberger (Mitgliederbetreuung), Reinhard Knorr (40 Jahre), Georg Hegner (Vor-Ort-Vertreter Kanalgemeinde), Ernst-Wilhelm Rahe, Ulrike Conrad (25 Jahre), Reinhard Seelmeyer (60 Jahre), vorne sitzend: Ingrid Grote (40 Jahre) und Werner Jockheck (60 Jahre). Verhindert waren: Marion Schulz (25 Jahre), Klaus Lange (40 Jahre) und Erwin Dunker (60 Jahre).

Müll ist viel mehr als Abfall: das wurde bei dem Vortrag von Lutz Freiberg, Baudezernent des Kreises Minden-Lübbecke und zuständig für die Abfallwirtschaft des Kreises, eindrucksvoll bei der Mitgliederversammlung der SPD Stadt Preußisch Oldendorf deutlich. Deswegen ist der Begriff Entsorgungszentrum für die Pohlsche Heide auch falsch. Denn Abfall ist eine Rohstoffquelle. Lutz Freiberg plädierte für Ressourcenmanagement statt Entsorgung. Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzes erforderten einen veränderten Umgang mit knapper werdenden Ressourcen und eröffneten gleichzeitig neue Chancen.

Um Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Pohlsche Heide zu sichern ist ein Umbau zu einem Innovationsstandort für regionale Wertschöpfung geplant. So sollen Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen geschaffen werden und in Kooperation mit Hochschulen, mittelständischen Unternehmen und Kreativen aus der Region der Transfer zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft gefördert werden. Weiterhin soll die Pohlsche Heide als außerschulischer Lernort Kinder für die Ressource Abfall sensibilisieren. Geplant ist auch, die verschiedenen Wertstoffe gesondert zu deponieren, um sie später, bei entsprechendem Stand der Forschung, als Rohstoffe verwerten zu können. Für das Projekt sind Investitionen von 20-25 Millionen Euro notwendig. Im Rahmen des Regionalentwicklungsprogramms „Regionale“ ist eine Förderung von 55-90 % möglich.

Weg vom gelben Sack und hin zur Wertstofftonne gehört für Freiberg als Weg der Zukunft dazu. Der Kreis Minden-Lübbecke wird spätestens zum 1. Januar 2021 die Wertstofftonne, zumindest aber die Gelbe Tonne, einführen. Dazu werden im Kreisgebiet 86.000 Gelbe Tonnen benötigt. Pro Person entstehen dafür Kosten von 2,50 bis 3 Euro pro Jahr.

„Auch in der Abfallwirtschaft reicht es nicht, sich nur an verändernde Gesetze anzupassen. Wichtig ist, durch innovative Konzepte voran zu gehen“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Marvin Schrodke, „so lassen sich die Versorgung der Bevölkerung im Kreis sichern und die Gebühren stabilisieren.“

Boule, lecker Gegrilltes, hausgemachte Salate und gute Gespräche prägten das Sommerfest der SPD Stadt Preußisch Oldendorf in Hedem. Für den politischen Austausch hatte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post viel Zeit genommen. Schwerpunkte waren die Verkehrssituation in Preußisch Oldendorf und die Zukunft der Mühlenkreiskliniken ebenso wie aktuelle Bundesthemen.
Achim Post bedankte sich ausdrücklich bei der SPD Preußisch Oldendorf für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre.
Viel Lob und Unterstützung erhielt der junge Vorsitzende Marvin Schrodke (22). Er bedankte sich bei den Gästen und dem Bundestagsabgeordneten Achim Post: „Wir hatten ein gemütliches und interessantes Sommerfest hier in Hedem. Die rege Diskussion hat gezeigt, wie wichtig der politische Austausch ist.“

Achim Post im Gespräch mit den beiden Ratsmitgliedern Uwe Ramsberg und Carsten Scholz

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf an den jährlichen Ferienspielen der Stadt Preußisch Oldendorf.

Emily, Tasja, Sarah, Ylvi Ania, Kendra, Noah Noel, Elisa, Liliana, Anina, Janne, Mia-Sophie, Carolina und Merle im Alter von 6-9 Jahren hatten Spaß daran Windlichter mit der Serviettentechnik im städtischen Jugendzentrum zu gestalten.

   

Es wurde fleißig geschnitten, geklebt und dekoriert, das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Die Kinder konnten Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Unter Anleitung von Renate Frommberger, Marvin Schrodke, Tina und Iris Pfeiff entstanden farbenprächtige Gläser mit unterschiedlichen Gestaltungen. Ob mit Blumen, Tieren oder Seesternen geschmückt konnten sich anschließend die Eltern von den tollen Windlichtern ein Bild machen.

Das leibliche Wohl kam dabei auch nicht zu kurz, denn zu der Veranstaltung gehörte auch das alljährliche Pizza backen. Je nach Lust und Laune belegten die Kinder Ihre Pizzen nach ihrem Geschmack. Unser Pizzabäcker Martin Frommberger achtete darauf, dass die Pizzen genau richtig gebacken wurden und anschließend ließen es sich alle schmecken. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Kinder einig, diese Veranstaltung sollte im nächsten Jahr wiederholt werden.

SPD-Ortsverein diskutiert mit Ernst-Wilhelm Rahe

In den letzten 20 Jahren haben sich die Kapazitäten von Rechnern, Speichern und Leitungen deutlich erhöht. Für Ernst-Wilhelm Rahe, Mitglied der nordrhein-westfälischen Medienkommission, ist die Digitalisierung nach Mechanisierung, Automatisierung und Elektrifizierung die vierte industrielle Revolution. „Die Technik bringt uns umfassende Information, macht unsere Autos sicherer, hilft uns in der Medizin und bei der Pflege und bringt uns Produktivitätsfortschritt“, so Rahe. Doch wie können wir diese Welt ordnen und regulieren, damit sie nützlich für unser Leben ist? Diese Frage bestimmte die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Stadt Preußisch Oldendorf.

Unser Steuersystem beispielsweise zeige eine Lücke bei der Besteuerung von Internetunternehmen. Besteuert werde, wo produziert wird. Facebook, Google und andere hätten zwar viele Nutzer in Europa, zahlten jedoch nur geringe Steuern. Sie seien zwar digital präsent, aber nicht physisch. „Im Bereich der Digitalsteuer brauchen wir eine europäische Lösung“, forderte Ernst-Wilhelm Rahe, „so könnten auch Internetunternehmen zur Finanzierung der Sozialversicherung beitragen.“ Auch der Datenschutz lasse sich nur auf europäischer Ebene realisieren.

So reiche es in Bildung und Schule nicht mehr Wissen zu vermitteln. „Viele der zukünftigen Berufe gibt es heute noch gar nicht, und wir wissen nicht, welche Qualifikationen notwendig sein werden “ erläuterte Rahe. Es gehe vermehrt darum, Problemlösungskompetenz zu erwerben.

Auch die Welt des Einzelhandels habe sich grundlegend verändert, und das nicht nur über Amazon und Co. „Besuchte man früher vor einem Autokauf das Autohaus 5 mal, sind es jetzt noch 1,5 mal “ so Rahe.

Bei der Diskussion wurde die schnelle Welt des Digitalen als besonders schwer für ältere Menschen gesehen, die mit den Veränderungen kaum noch Schritt halten könnten. Sorge bestand, dass sich Freundschaften mehr und mehr im Digitalen abspielen und damit oberflächlicher würden. Das persönliche miteinander sprechen werde weniger. Marvin Schrodke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins: „Wir müssen uns auf allen Ebenen für Regeln einsetzen, damit der Fortschritt den Menschen Nutzen bringt und sie nicht abgehängt werden.“

Ernst-Wilhelm Rahe schloss: „Es kann eine bessere Welt werden, wenn wir sie dazu machen und eine schlechtere, wenn wir es nur denen überlassen, die damit Geld verdienen.“