06.08.2020  Durch viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde deutlich, dass immer mehr Straßen im Stadtgebiet zu Schnellstraßen umgewandelt wurden. Anwohner beschweren sich über zu schnelle Autos und die dadurch entstehende Gefahr für Mensch und Tier.

Viele Straßen habe ich mir vor Ort angesehen und es wurde schnell deutlich, dass diese die reinsten „Raser-pisten“ sind. Meist laden diese Straßen durch ihre Übersichtlichkeit dazu ein, einfach auf das Gaspedal zu drücken. Beispielsweise ist hier die Bahnhofstraße in Bad Holzhausen, Zum Sonnenbrink in Preußisch Oldendorf oder auch die Schulstraße in Getmold und die Ziegeleistraße in Preußisch Oldendorf zu benennen, diese Straßen sind vom Straßenverlauf her sehr einsehbar, aber dennoch links und rechts von vielen Familien bewohnt. Viele Kinder oder auch Haustiere laufen, ohne auf die Straße zuschauen vom Hof. Wenn dann ein Autofahrer in dieser Straße zu schnell fährt, ist das schlimmste kaum mehr aufzuhalten. Die Anwohner fordern zurecht Maßnahmen von der Stadt, um die Geschwindigkeit dort und an vielen anderen Straßen zu entschleunigen. Die SPD Preußisch Oldendorf hat im Jahr 2019 einen Antrag an die Verwaltung gestellt, mit der Forderung zu prüfen und möglichst eine Geschwindigkeitsreduzierung vor den Kindergärten zu beantragen. Dennoch ist die Geschwindigkeit immer noch nicht beschränkt worden. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass an bestimmten Gefahrenstellen die Geschwindigkeit begrenzt wird und in den Straßen, wo bereits eine Begrenzung besteht, dieses Kontrollieren zulassen, die Schilder und Zeichen zu erneuern und möglichst mit Betonklötzen die Straßen visuell zu verengen, sodass diese nach und nach ruhiger und sicherer werden. Besonders die Betonklötze (Legosteine) sind hier besonders einfach und schnell einzusetzen.

Besonders dann wenn es darum geht unsere Kinder schützen zu können, sollten wir jede Möglichkeit in Betracht ziehen!