16.06.2020   In der Mitgliederversammlung für die Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Stadt Preußisch Oldendorf Abstand gehalten und waren dennoch politisch nah beieinander.

Als Bürgermeisterkandidaten sicherte die SPD schon im Oktober vergangenen Jahres Marvin Schrodke ihre Unterstützung zu. Jetzt musste noch die formale Wahl nach Kommunalwahlgesetz erfolgen. Mehr Rückenwind konnte sich Schrodke nicht wünschen: er wurde einstimmig gewählt. Schrodke überzeugte mit seinen Vorstellungen für ein Preußisch Oldendorf, das in vielen Dingen Vorreiter wird, so bei Infrastruktur und Wirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Plätze für Kinder und Jugendliche. „Es ist Zeit für einen Wandel in Preußisch Oldendorf“, so Marvin Schrodke.

Auch für die dreizehn Wahlbezirke der Stadt wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten mit satten Mehrheiten gewählt. Angetreten waren:

Claudia Schulte-Bredemeier (1 Preußisch Oldendorf-Süd), Brigitte Rose (2 Preußisch Oldendorf-West), Jan Hendrik Maschke (3 Preußisch Oldendorf-Nord), Wolfgang Schrodke (4 Preußisch Oldendorf-Ost), Iris Pfeiff (5 Offelten / Engershausen), Bettina Gubkov (6 Harlinghausen), Katrin Müller-Maschke (7 Getmold / Schröttinghausen), Georg Hegner (8 Hedem / Lashorst), Marvin Schrodke (9 Bad Holzhausen-Nord), Andreas Hoppe (10 Bad Holzhausen-West), Karsten Wolf (11 Bad Holzhausen-Süd), Frank Sewing (12 Börninghausen-Ost) und Marco Henke (13 Börninghausen-West).

Als Team führen Iris Pfeiff, Jan Hendrik Masche und Marvin Schrodke die Reserveliste an. „Mit unserem Spitzenteam von Bürgermeisterkandidaten, stellvertretender Bürgermeisterin und Fraktionsvorsitzenden verbinden wir Kontinuität und Fortschritt“ kommentierte die Versammlungsleiterin Marlotte Oestreich, die nicht wieder kandidierte, die Wahl. Auch Carsten Scholz, Martin Frommberger und Uwe Ramsberg traten nicht wieder an.

Weiterhin ist Andreas Hoppe als Kreistagskandidat für Preußisch Oldendorf von der Kreiswahlkonferenz gewählt worden.

Doch es ging nicht ausschließlich um Personen. Die Pläne der Sozialdemokraten für die kommende Periode des Rates der Stadt wurden ausgiebig diskutiert. Themen wie familienfreundliche Politik, sozial gerechte Ratsbeschlüsse und zukunftsorientierte, klimafreundliche Planungen will die SPD stärker in den Fokus rücken. „Für uns ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr an den Ratsentscheidungen zu beteiligen. Absprachen hinter verschlossenen Türen müssen der Vergangenheit angehören“ so Marvin Schrodke.

Schrodke hofft, dass die neu gewählten Ratsmitglieder aller politischen Gruppierungen respektvoll miteinander umgehen. Herabwürdigende Äußerungen über andere, wie auf der CDU-Versammlung von dem ausscheidenden Herbert Weingärtner über seinen Ratskollegen Carsten Scholz, werde er nicht zulassen. „Die politische Auseinandersetzung über die richtigen Ziele und die richtigen Wege ist notwendig. Anderen jedoch zu unterstellen, sie würden nicht das Wohl der Stadt im Auge haben und den größten Verein in Preußisch Oldendorf, den OTSV, politisch ausnutzen, ist würdelos und schäbig. So ein Verhalten lasse ich in meiner SPD nicht zu, und das würde ich auch als Bürgermeister nicht hinnehmen“ ergänzte Marvin Schrodke.

Corona stellt die Bewerberinnen und Bewerber für den Stadtrat vor besondere Probleme. Gerade bei vielen neuen Kandidatinnen und Kandidaten ist es notwendig, sich bekannt zu machen. Und wie kommt man in Zeiten von Abstand halten mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt? Die SPD setzt dabei auf einen Mix von analogen und digitalen Angeboten. Dazu Schrodke: „Wenig wird so sein wie bei vergangenen Wahlen. Sicher ist: wir gehen gut vorbereitet und engagiert in die Kommunalwahl am 13. September.“

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