Der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf dankte langjährigen Mitgliedern.

Der SPD-Ortsverein Stadt Preußisch Oldendorf hatte in das Haus des Gastes eingeladen um langjährige Mitglieder zu ehren. Zu Gast waren Achim Post und Ernst-Wilhelm Rahe, die die Ehrungen vornahmen.

Ernst-Wilhelm Rahe begann mit der Laudatio für Wilhelm Bettenbrock, der für 60jährige Mitgliedschaft geehrt wurde.

Wilhelm Bettenbrock war von 1975 – 1979 stellv. Bürgermeister danach 20 Jahre, von 1979 bis 1999 Bürgermeister der Stadt Preußisch Oldendorf. Er war Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Schul- und Bildungsausschuss und im Fremdenverkehrs- und Kulturausschuss. Daneben war er über 30 Jahre stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender der SPD Bad Holzhausen.

Während seiner Zeit als Bürgermeister entstand die Partnerschaft mit St. Oswald-Möderbrugg. Er besuchte natürlich in den folgenden Jahren regelmäßig die Partnergemeinde, feierte die Jubiläen und schloss dort viele Freundschaften.

Doch nicht nur der Politik galt das Engagement von Wilhelm Bettenbrock. Er hat sich auch in anderen Gremien und Vereinen, wie der AWO, dem Förderkreis der Jugendmusikschule, dem Limbergverein etc. für die Belange seiner Heimatstadt eingesetzt.

Im Jahre 2001 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Dabei fanden nicht nur seine Verdienste lobende Worte, sondern auch der Mensch Bettenbrock, der „als Mann des Ausgleichs“ galt.

Achim Post nahm die Ehrung für Marlotte Oestreich vor, die schon als Jungsozialistin den Weg in die SPD fand. Sie begann ihre kommunalpolitischen Aktivitäten im Jahre 1984 als sachkundige Bürgerin im Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss. Seit 1994 ist sie Ratsfrau in der Stadt Preußisch Oldendorf. Dort u.a. Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss, in dem sie auch 10 Jahre Vorsitzende war und im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus, in dem sie zurzeit Vorsitzende ist.

Von 1999 bis 2014 stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Preußisch Oldendorf.

Über 25 Jahre war sie stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein Bad Holzhausen und über 15 Jahre Stadtverbandsvorsitzende des SPD Stadtverbandes Preußisch Oldendorf.

Daneben Delegierte zu Kreisparteitagen und Wahlkreiskonferenzen.

Neben der Politik galt ihr Interesse der Gewerkschaftsarbeit und dem Musizieren im Blasorchester Bad Holzhausen.

Brigitte Möller war bei der Jubilarehrung leider nicht anwesend. Auch sie wurde für 50jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt.

Aus einem sozialdemokratischen Elternhaus kommend, fand sie schon in jungen Jahren den Weg in die SPD. Zunächst war sie bei den Jusos, später in der ASF aktiv. Gerne erinnern wir uns an die Kinderfeste auf dem Limberg, wo sie aktiv beteiligt war. Ihr Engagement dehnte sie auf die AWO aktiv. aus, wo sie viele Jahre als Kassiererin tätig war. Daneben war sie ehrenamtlich als Schöffin tätig und zwischendurch als sachkundige Bürgerin Mitglied im Sozialausschuss.

Uwe Ramsberg wurde von Ernst-Wilhelm Rahe für 40 Jahre Treue zur SPD geehrt. Im Jahre 1977 in die SPD eingetreten, ist er seit 1979, also mehr als sein halbes Leben, in der Kommunalpolitik aktiv. Von 1979 – 1984 als sachkundiger Bürger, ab 1984 bis heute als Ratsmitglied mit einer Unterbrechung von 2009 bis 2014. Er war u.a. von 1999 bis 2009 Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender im Sozialausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus.

Von 2004 bis 2014 war Uwe Ramsberg Mitglied im Kreistag und ist derzeit noch als sachkundiger Bürger im Kreistag.

Er war Stadtverbandvorsitzender und hat die SPD im Vorstand vom Ortsverein und im Unterbezirk unterstützt.

Ernst-Wilhelm Rahe hob hervor, dass auf Uwe Ramsberg stets Verlass war und wer ihn kennt, weiß, dass er immer leidenschaftlich für seine Überzeugung gekämpft hat und manchmal auch unbequem werden konnte.

In seiner Freizeit schnitzt er und hat u. a. Gastgeschenke für die Partnergemeinde St. Oswald-Möderbrugg, der er auch sehr verbunden ist, geschnitzt. Die Figuren am Maibaum in Börninghausen stammen im Übrigen auch von ihm.

Sein neues Hobby ist Fotografieren. Bei Facebook kann man seine Bilder bewundern.

Auch André Meisen wurde für 40jährige Mitgliedschaft in der SPD von Ernst-Wilhelm Rahe geehrt. Er trat aus Familientradition in die SPD ein. Sein großes Vorbild ist Willy Brandt. Im Jahre 2000 ist er ins Eggetal gezogen und wurde dort im Ortsverein Börninghausen-Eininghausen aktiv. Im Jahre 2004 hat er in Börninghausen für den Rat kandidiert, weil er nicht nur meckern, sondern selbst aktiv werden wollte. Leider musste er seine Aktivitäten einschränken, da er außerhalb arbeitet und zeitlich sehr eingespannt ist.